Korrekturen
Korrekturen
Jedes Briefing wird vor der Veröffentlichung von einem Menschen gelesen und freigegeben. Ohne diese Freigabe erscheint es nicht — es gibt keine Frist, nach der ein Briefing von selbst live geht. Trotzdem können Fehler passieren: Wer gegenliest, sieht nicht alles. Deshalb gibt es diese Seite.
Was vor der Veröffentlichung passiert
Jede Aussage muss auf eine Quelle zeigen. Ein zweites Modell prüft gegen, und was die Prüfung nicht besteht, wird gestrichen statt abgeschwächt. Danach liest ein Mensch den fertigen Lauf — jede Meldung, beide Seiten, die Quellenzeile — und gibt ihn frei oder verwirft ihn. Jedes Briefing trägt die Zahl der geprüften und der gestrichenen Aussagen; die Quellen stehen als Link an der Meldung, nicht in einer Fußnote.
Was das nicht leistet
Es verhindert keinen Fehler. Ein Modell kann eine Quelle richtig zitieren und trotzdem falsch zusammenfassen. Eine Quelle kann selbst falschliegen. Eine Zahl kann veralten, während sie noch auf der Seite steht. Und ein Mensch, der gegenliest, ist kein Mensch, der alles sieht — die Freigabe ist eine Durchsicht, keine Nachrecherche jeder Zahl. Wer etwas anderes verspricht, verspricht etwas, das weder Maschine noch Mensch halten kann.
Warum ein Briefing manchmal später kommt
Weil niemand es freigegeben hat. Moonkelp wird von einer Person gemacht; ist sie krank, im Urlaub oder schlicht später wach, wartet das fertige Briefing, bis sie es gelesen hat. Wir haben bewusst keine Ersatzregel eingebaut, die nach ein paar Stunden von selbst veröffentlicht — die gäbe es nur um den Preis, dass die Zusage oben an manchen Tagen nicht mehr stimmt.
Wie du einen Fehler meldest
Über den Rückkanal, den jede Seite im Fuß trägt, mit dem Anliegen „Eine Aussage stimmt nicht". Schreib dazu, um welche Meldung es geht und welcher Satz falsch ist — den Tag, auf dem du gerade bist, kennen wir. Es braucht kein Konto und keine E-Mail-Adresse; eine Adresse nur, wenn du eine Antwort möchtest.
Wer lieber schreibt: contact@moonkelp.com
Was dann passiert
Jeder Hinweis wird gelesen. Geprüft wird an der Quelle, nicht am Text: Steht die Aussage im Beleg? Trägt der Beleg, was wir aus ihm gemacht haben? Wir antworten innerhalb von drei Werktagen, wenn du eine Adresse hinterlassen hast — auch dann, wenn wir bei der Aussage bleiben. Einen bestätigten Fehler korrigieren wir, sobald er bestätigt ist, nicht am nächsten Redaktionsschluss.
Wie eine Korrektur aussieht
Wir löschen nicht, und wir schreiben nicht still um. Eine korrigierte Meldung trägt einen sichtbaren Hinweis mit Datum und dem, was geändert wurde. Wo der ursprüngliche Satz die Änderung verständlich macht, bleibt er lesbar. Ein Fehler, den man nicht mehr sehen kann, ist keine Korrektur, sondern eine Ausbesserung.
Was keine Korrektur ist
Eine andere Einschätzung ist kein Fehler. Moonkelp stellt zu jeder Meldung die stärkste Fassung beider Seiten; wer eine davon für falsch hält, hat eine Position, keinen Befund. Wir korrigieren Tatsachen, Zahlen, Zuordnungen und Zitate. Über Einordnungen streiten wir gern — sie stehen so lange, wie ihr Beleg steht.
Was wir nicht rückwirkend ändern
Ein Briefing ist ein Tagesstand, kein Nachschlagewerk. Wenn sich die Lage ändert, entsteht ein neues Briefing — nicht ein neues Gestern. Das Archiv bleibt deshalb stehen, wie es war, mit Datum. Korrigiert wird, was am Erscheinungstag falsch war; nicht, was seitdem anders gekommen ist.